Es war an der Zeit, das eigene Equipment wieder ein wenig zu modernisieren, denn auch an den hochmodernen Bowlingbällen und dem Zubehör geht die Zeit nicht spurlos vorüber.
Mein bisher recht intensiv genutzter Raw Hammer Psycho zeigte nun mehr und mehr Anzeichen einer mittleren Altersschwäche. Er war es, der gemeinsam mit meinem Hammer No Mercy Beat’n eine Runde im Backofen verbringen durfte, um sich das Öl aus den Poren schwitzen zu können. Er war es auch, der diese Behandlung recht gut überstanden hat und wieder recht brauchbare Ergebnisse auf der Bahn zeigte. Aber irgendwie hatte sich das Laufverhalten des Psycho schon verändert. Er ist seit seiner Backofensitzung nicht mehr so kontrolliert zu spielen. Ich habe das Gefühl, als reagiere er nun sehr sensibel auf Veränderungen der Ölverhältnisse. Mal reagiert er so gut wie gar nicht mehr und dann zieht es ihn viel zu stark nach links in Richtung Gutter. Das war früher ganz anders, weil viel gleichmäßiger und kontrollierbarer.
Daher hielt es für richtig, einen geeigneten Ersatz für diesen Ball zu suchen. Fabrikneue Bälle kaufe ich ja schon lange nicht mehr, da ich der Meinung bin, dass ich diese ach so hypermodernen Eigenschaften der Bälle spieltechnisch so oder so nicht für mich umsetzen kann und damit nur unnötig viel Geld für etwas ausgebe, was mir nicht weiter hilft. Ich beschränkte meine Suche daher auf die üblichen Shops im bekann
ten Online-Auktionshaus, wo sich immer wieder günstige Bälle finden lassen, die sehr wenig gespielt wurden und sich in einem sehr guten Zustand befinden. Einige Shops verkaufen die Bälle schon gefüllt und aufbereitet, womit dann auch das Füllen der Löcher im ProShop entfällt.
Wichtig bei der Beschaffung des Materials über die Auktionshäuser ist nur, dass man sich zuvor mit Vereinskollegen abspricht. Denn dann kommt es nicht dazu, dass man sich unbewusst gegenseitig die Preise um die Ohren bietet und einige Zeit später erschrocken feststellt, dass man es auf denselben Ball abgesehen hatte.
Wo war ich stehengeblieben?
Ach ja, der Ersatz für meinen Psycho. Es wurde ein Ebonite Signals der nun die Lücke in meiner Balltasche füllt. Die vergangenen Trainingstage und den letzten Ligaspieltag konnte ich den Ball schon einsetzen und bin von ihm begeistert. Der Ball ist sehr gut kontrollierbar und durch kleine Anpassungen bei der Abgabe könnte ich damit auch auf die 10 Spielen, was ich aber weiterhin mit meinem Spareball machen werde. Für abtrocknende Bahnen oder dünnes Öl ist der Signals das geeignete Spielgerät.
Den Psycho spielte ich beim letzten Training noch einmal und beim letzten Wurf verlor er sogar noch einen Fingereinsatz. Das war wohl das eindeutige Zeichen für den Übergang in den Ruhestand.
Neben einem neuen Ball war auch die Anschaffung eines neuen Ballrollers notwendig. Bislang nutzte ich zwei 2Ball-Roller, wobei der ältere am Tragegriff stark eingerissen ist und man diese Stelle nicht reparieren kann. Hier blieb mir also auch nur der Austausch. Ich wollte aber vermeiden, wieder mit zwei Ballrollern durch die Center zu rennen, sodass ich mich nach einem 4Ball-Roller umgesehen habe. Bei einem kleinen Online-Shop fand ich den „Competitor Four-Ball Roller“ von Brunswick, der genügend Platz für Bälle, Schuhe und Zubehör bietet. Das Problem ist allerdings, dass ich von nun an alle Bälle auf einmal tragen darf, was schon recht schwer werden kann. Zum Glück kann man den oberen Teil abnehmen und als Tasche über die Schulter hängen. Das macht den Transport dann doch etwas einfacher.
Ansonsten bin ich nun froh, dass die Tasche – im Gegensatz zu dem alten Ballroller – ordentlich stehen bleibt und nicht beim kleinsten Luftzug umkippt. Das war eines der Hauptprobleme des alten Ballrollers.






war mal wieder das Spiel gegen ABC Dortmund2. Beim letzten Spieltag haben wir das Spiel mit Sage und Schreibe drei (3) Pins verloren. Und in Herten lief es ähnlich, wobei uns der Bowlinggott – so es diesen gibt – nicht zur Hilfe eilte. Denn wir haben erneut einstellig mit nur sechs (6) Pins verloren. Wenn man sich das vor Augen führt, dass man zu fünft spielt und nur ein einzelner Wurf eines einzelnen Spielers ausgereicht hätte, um diese Differenz aufzufangen. Das sind verdammt ärgerliche Punkte, die man hier auf der Strecke lässt. Und dabei hat es Dortmund noch hinbekommen, die ersten drei Spiele des Spieltags jeweils einstellig (6,4,6) zu gewinnen. Dazu gehört schon eine ganze Portion Glück und davon hatten wir wohl alle zu wenig.