7. Ligaspieltag – Bowlers, Herten

Geschrieben am: 9. Feb 2012 von Axel in Allgemein, Liga
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Das Bowers in Herten.
Wenn man mal so herumfragt, dann hört man immer nur Gutes über das Center. Und ich kann mich dem aber nur anschließen. Denn wo gibt es schon gummierte Ballracks und das gleich mit zwei Etagen? Aber das ist natürlich nicht der einzige Grund, warum man sich in Herten wohl fühlt. Wer es noch nicht kennt, fährt am besten selbst mal hin.

Aufgrund der momentanen Temperaturen von -15°C und darunter sind wir etwas früher gefahren, um auf jeden Fall pünktlich in Herten anzukommen. Da die Autobahnen frei und trocken waren, kamen wir natürlich auch recht früh an. Es blieb also noch genug Zeit für einen Kaffee, Cappuccino oder Kakao, um den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen.

Da auch die NRW-Liga einen Spieltag im Bowlers absolvierte und man verhindern wollte, dass es in der Mittagspause zu Engpässen und Staus in der Küche kommt, haben wir die Mittagspause um ein Spiel vorgezogen. An diesem Tag also zunächst zwei Spiele, dann die Pause und danach die restlichen drei Spiele. Öfter mal was neues.

Ich war nicht so wirklich zufrieden, blieb es für mich bei einem Gesamtschnitt von nur 167,40 Pins. Bei meinem letzten Besuch zur Bezirksmeisterschaft lief es noch weitaus besser und ich konnte dabei mit einem Schnitt von knapp 185 auf 8 Spiele nach Hause fahren. Aber gut… Meine Spiele werden schon konstanter und die Ergebnisse streuen nicht mehr so wie früher, dennoch fehlt  es dabei noch an anderen Ecken und Kanten. Wie ich hörte bin ich damit aber nicht wirklich allein. Training top – Liga flop. That’s life. ;-)

Tragisch war mal wieder das Spiel gegen ABC Dortmund2. Beim letzten Spieltag haben wir das Spiel mit Sage und Schreibe drei (3) Pins verloren. Und in Herten lief es ähnlich, wobei uns der Bowlinggott – so es diesen gibt – nicht zur Hilfe eilte. Denn wir haben erneut einstellig mit nur sechs (6) Pins verloren. Wenn man sich das vor Augen führt, dass man zu fünft spielt und nur ein einzelner Wurf eines einzelnen Spielers ausgereicht hätte, um diese Differenz aufzufangen. Das sind verdammt ärgerliche Punkte, die man hier auf der Strecke lässt. Und dabei hat es Dortmund noch hinbekommen, die ersten drei Spiele des Spieltags jeweils einstellig (6,4,6) zu gewinnen. Dazu gehört schon eine ganze Portion Glück und davon hatten wir wohl alle zu wenig.

Nun richte ich meine Augen auf den nächsten Spieltag und bis dahin gehe ich noch eine Runde trainieren, denn das Heimspiel des ABC Dortmund2 werden wir für uns entscheiden. Dann gewinnen wir. Und das nicht nur einstellig. Ganz sicher. Versprochen! ;-)

Training – 30.01.2012

Geschrieben am: 1. Feb 2012 von Axel in Training
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Na, das nenne ich mal konstant.
Wenn ich die Gesamtpinzahl der letzten zwei Trainingstage vergleiche, dann trennen diese nur zwei Pins. 1415 bzw. 1417 Pins auf jeweils sieben Spiele.

Dabei ist es immer wieder merkwürdig, dass man nach einem guten Spiel in ein vergleichsweise tiefes Loch fallen kann und dann knapp 100 Pins liegen lässt (258 zu 160 Pins). Vermutlich war ich mir nach einer 258 mit meinem Spiel so sicher, dass die Konzentration kurz eine rauchen war und der Rest von mir nicht mehr mit dem Spiel klar kam.

Ich bin mit meinem jetzigen Trainingsstand sehr zufrieden und freue mich, den laufenden Schnitt immer näher an die 200er Marke setzen zu können.

Der letzte Ligaspieltag war ja auch ganz nach meinem Geschmack und so hoffe und wünsche ich mir, dass es kommenden Sonntag in Herten genau so weitergeht. Ende letzten Jahres konnte ich bei den Bezirksmeisterschaften in Herten ja auch einen recht passablen Schnitt von 184,8 auf acht Spiele erreichen, so dass ich recht zuversichtlich bin. Wichtig wäre nur, die richtigen Punkte zur richtigen Zeit zu spielen und nicht am Ende wieder eine 250+ im Freilos.

Ich bin gespannt und freue mich schon auf die kommenden Spieltage.

 

Es war nicht alles perfekt, aber doch für mich persönlich und die Mannschaft mehr als zufriedenstellend.

Der erste Spieltag im neuen Jahr führte unsere Mannschaft nach Recklinghausen ins Bowltreff. Das Center liegt unterhalb eines Fitnesscenters hinter einem langen Gang tief im Keller versteckt. Und hier zeigte sich auch, dass es keiner jungen und hochmodernen Anlage bedarf, um den Spieltag so gut wie Störungsfrei abhalten zu können. Die Monitore und Anzeigeelemente waren schon eine Spur älter und verzichteten auf die vielen bunten Animationen nach Strikes und Spares. Hier gab es nichts weiter als die einfarbige Ergebnisanzeige. Mehr benötigen wir auch nicht. Weniger ist halt doch mehr.
Das Öl kam mir schon recht entgegen, wenngleich es den Anschein hatte, dass das Pindeck nicht sauber gereinigt wurde. Für meine Verhältnisse fehlte die gewohnte Ballreaktion vor dem Pindeck, sodass ich hier relativ gerade über die dritte Leiste spielen musste, da der Ball sonst zu lang Rechts am Ziel vorbei lief.

Unser Team startete das erste Spiel des Tages gegen die „ABC Dortmund 2“. In der Vergangenheit haben wir es schon geschafft, Spiele mit 12 oder auch nur 10 Pins Differenz zu verlieren.
Gegen die Dortmunder fehlten uns am Ende ganz drei – in Worten DREI – Pins, für einen Sieg. Im letzten Frame zogen die ABC-Jungs noch einmal alle Register und strikten sich zum Sieg. Drei Pins zu wenig – das sind 0,6 Punkte pro Spieler. Ein einziger Anwurf im ganzen Spiel, bei dem ein Pin mehr gefallen wäre. Hätte jeder schaffen können. Haben wir aber nicht und so gingen wir mit 877:880 von der Bahn. Ich hätte von mir selbst etwas mehr erwartet, denn letztlich lag ich mit 162 Pins nur im unteren Bereich dessen, was ich sonst (außerhalb der Liga) spiele. Über meine Ligaleistungen habe ich ja schon einiges in den bisherigen Blogposts geschrieben. Training Top – Liga Flop war da ja mein bisheriges Motto. ;-)

Das darauffolgende Spiel gegen „Power Gelsenkirchen 2“ konnten wir dann 887:742 für uns entscheiden, wobei ich mich persönlich mit 167 nur unwesentlich verbessern konnte.
Das dritte Spiel fand dann gegen unseren Lieblingsgegner „Red Bowl 4“ statt. Hier war wieder psychologische Kriegsführung gefragt. Beim letzten Spieltag trennten uns gerade einmal 24 Pins von einem Sieg und so gingen wir recht optimistisch an die Sache heran. Unser Team konnte sich erneut steigern und so sammelten wir 927 Pins, was uns beim letzten Spieltag auf jeden Fall für einen Sieg gereicht hätte. Aber es blieb dabei. 927 Pins sind gut, aber zu wenig, wenn dein Gegner plötzlich die Hörner ausfährt und mit 1031 Pins von der Bahn geht. Vier von fünf Spielern mit Punkten jenseits der 200 waren nicht aufzuhalten und so fehlten am Ende 104 Pins für ein Unentschieden. Da half auch meine eigene kleine Steigerung auf 181 Pins nichts. Zuwenig blieb Zuwenig.

Nach der Mittagspause und frischem Öl auf der Bahn ging es dann gegen „VEST Recklinghausen 5“ weiter.  Kein leichter Gegner, der nicht ohne Grund mit nur vier Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz der Tabelle steht. Hier brach unser Mannschaftsergebnis ziemlich ein und obwohl wir bis etwa zur Mitte des Spiels gut mithalten konnten, verloren wir am Ende recht deutlich 812:915 Punkten. Ich persönlich konnte mich in diesem Spiel noch einmal um weitere neun Pins auf 190 Punkte verbessern. Mit einem Schnitt von 175 Pins auf die bisherigen vier Spiele war ich nicht wirklich unzufrieden, aber ich hatte das Gefühl, als wäre da noch mehr möglich. Die magische Marke von 200 musste doch noch zu knacken sein.

Das letzte Spie des Tages war unser Freilos.
Kein Gegner und kein wirklicher Druck. Nur der Wunsch, das eigene Punktekonto aufzubessern.
Unsere Mannschaft hat am zweiten Spieltag schon bewiesen, dass ein fehlender Gegner kein Grund für ein schlechtes Ergebnis ist und 980 Pins und damit ein Teamschnitt von 196 Pins das Beste des Tages wurde. Dieses Ergebnis hätte man natürlich in einem anderen Spiel viel besser gebrauchen können, aber naja…
Und irgendwie konnten wir dem treu bleiben, denn gegen den imaginären Gegner schafften wir 1007 Punkte (Ø 201,4). Mir gelang dabei ein beinahe perfektes Spiel, wenn da nicht zwei 9er Anwürfe gewesen wären. Im siebten Frame blieb die 10 stehen und im 10+2 Frame war es Pin 5. Beide konnte ich räumen und so blieben am Ende genau 268 Punkte auf dem Scoreboard stehen. Das höchste Spiel des Tages zu einem Zeitpunkt, wo es niemandem etwas nutzt. Verrückt. Und so erntete wir neben Lob und Anerkennung der Vereinskollegen auch Hohn und Spott. Sie haben ja Recht, denn mit dem Ergebnis hätten unser Team vier der fünf Spiele gewinnen können. Hätte hätte, liegt im Bette…. Es ist wie es ist.

So blieben am Ende nur 4 von 10 möglichen Punkten, was uns aber nicht weiter belastet.
Das Team hat gezeigt, dass wir besser werden und der Gesamtschnitt unserer Mannschaft lag am Ende bei 180,4 Punkten, was für unsere Verhältnisse schon sehr gut ist, wenn man es mit den bisherigen Wertungen vergleicht (136, 169, 157, 162, 157). Ich war am Ende mit einem Schnitt von 193,6 mehr als zufrieden und freute mich auch riesig über das letzte Spiel mit 268 Punkten. Fehlender Gegner hin oder her.

Wir freuen uns schon auf das Bowlers‘ in Herten, wo der nächste Einsatz am 5.2. stattfinden wird.

Zwei gehen rein – einer kommt raus

Geschrieben am: 10. Jan 2012 von Axel in Bälle, Equipment
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Schon 1985 galt diese Regel, als man Jenseits der Donnerkuppel im Film Mad Max in die Arena stieg.
Geplant hatte ich es so nicht, aber auch bei mir gingen zwei rein, aber nur einer kam (heile) wieder raus. Allerdings waren es bei mir nicht zwei streitwütige Herren in einer Kampfarena, sondern zwei Bowlingbälle in einem Backofen. :-\

Meine zwei ältesten Bälle (Raw Hammer Psycho und Hammer No Mercy Beat’n) ließen immer mehr nach und kamen daher nur noch selten zum Einsatz. Ich hatte also letztlich nichts zu verlieren, denn für den No Mercy besaß ich schon einen Ersatz (Hammer Brawl) und auch der Psycho sollte so oder so in Kürze abgelöst werden.
In der Community gab und gibt es genügend Diskussionen darüber, ob es wirklich ratsam ist, einem Ball im Backofen das Öl auszutreiben. Ich stand dieser Aktion bislang zwiespältig gegenüber. Ich las von misslungenen Versuchen, hörte aus dem Freundeskreis aber auch von positiven Erfahrungen. Da ich die zwei Bälle so oder so nicht noch einmal kostenpflichtig aufbereiten lassen wollte, wagte ich das Experiment und spendierte ihnen einen kleinen Saunagang im heimischen Backofen.

Es ging also los…
Das Backblech schob ich mit dem Psycho  in die unterste Schiene. Unter dem Ball lagen zwei Tücher, die das Öl aufnehmen und den Ball stabilisieren sollten. Die Temperatur stellte ich auf die kleinste Stufe und das Gebläse auf Umluft. Die Temperatur stieg langsam auf etwa 45°C und auf der polierten Balloberfläche des Psycho konnte man schon gut erkennen, dass sich schnell kleine Ölteppiche bildeten. Etwa alle zwei Minuten öffnete ich die Backofentür und wischte mit einem Tuch das Öl ab. Danach ging es wieder zurück in den Ofen. Das Spiel wiederholte ich etwa 5-6 m mal, bis sich so gut wie kein neues Öl mehr erkennen ließ. Die ganze Aktion dauerte somit etwa eine Viertelstunde.
Danach war der No Mery an der Reihe und auf seiner matten Oberfläche fiel das Öl noch stärker auf. Vor dem Abwischen glänzte der Ball wie eine auf Hochglanz polierte Speckschwarte.
Am Ende legte ich beide Bälle auf den Küchentisch und ließ sie abkühlen, bevor sie nach einer letzten Reinigung mit herkömmlichem Ballreiniger wieder in meiner Tasche verschwanden.

Ein paar Tage später war dann der berühmte Moment mit den Elefanten und dem Wasser lassen und es zeigte sich, dass man bei Mad Max doch die Wahrheit beschrieben hat. Zwei gingen rein (in den Backofen) – einer kommt raus. Der andere ist nun ausgemustert, da tot.

Dem Psycho hat der Ofen gut getan. Der Ball reagiert wieder weitaus stärker als noch zuvor. Den geplanten Austausch kann ich damit noch etwas später angehen und in aller Ruhe nach einem guten Angebot suchen.
Der No Mercy hatte leider nicht so viel Glück, er hat den Kampf in der Donnerkuppel leider verloren. War er anfangs noch der stärkste Ball in meiner Tasche, so kommt er nun kurz nach meinem Spareball. Irgendwie scheint die mattierte Oberfläche die Temperaturen nicht vertragen zu haben und die ursprüngliche Ballreaktion lässt sich nicht mehr erkennen. Wie gut, dass ich mit für den Ball vorher schon Ersatz angeschafft hatte. Damit hält sich der Verlust in Grenzen.

Was lernen wir daraus? Gehören Bowlingbälle in den Backofen, um sie zu entölen?

Ich antworte hier mit einem klaren JEIN.

Ob es nun wirklich an der Oberfläche liegt, dass ein Ball diese Prozedur unbeschadet übersteht, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Fakt ist, dass die polierte Oberfläche des Psycho keine Probleme mit dem Ofen hatte. Sind also polierte Bälle eher dafür geeignet? Probiert es selber aus, wenn ihr wollt.
Ich kann daher von dieser Aktion weder abraten, noch sie wirklich empfehlen.
Jeder sollte sich über die möglichen Risiken im Klaren sein und damit rechnen, dass der Ball nach dem „Backen“ unbrauchbar wird.

Diskussion zu diesem Thema im Forum Bowling-Community.de –> [HIER]

Auf in ein neues Jahr!

Geschrieben am: 4. Jan 2012 von Axel in Allgemein, Bälle
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Das Jahr 2011 hat kam angefangen, da war es auch schon wieder vorbei. Vor uns steht also ein neues Jahr mit neuen Herausforderungen und mehr oder weniger guten Vorsätzen. Also eigentlich so, wie jedes Jahr.

Bei mir steht in der nächsten Zeit die Anschaffung eines neuen Balls an.
Nach einer ersten mutigen Backofen-Aktion mit zwei meiner ältesten Bälle, habe ich nun den Tod meines Hammer No Mercy Beat’n zu beklagen. Er schwitzte das Öl zwar vorbildlich aus, schien dabei aber die Lust am Bowling verloren zu haben. Wurde die Ballreaktion im Laufe der letzten Monate zusehend geringer, so ist davon nun so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Naja, kein großer Verlust, denn schließlich hatte ich mir vor einigen Monaten schon den Hammer Brawl als Ersatz gekauft.
Der Raw Hammer Psycho überstand den Saunagang völlig unbeschadet und reagiert auf der Bahn nun in etwa so stark wie zuvor.

Dennoch werde ich mir als nächstes eines Ersatz für ihn anschaffen. Mit dem Psycho war ich immer sehr zufrieden und ich würde ihn mir am liebsten gleich wieder kaufen, wenn der Markt ihn noch hergeben würde. Aber gut, es gibt ja schließlich noch genug andere Modelle mit ähnlichen Eigenschaften.

Ansonsten lasse ich das Jahr einfach auf mich zukommen. Training wie gehabt und dazu nun noch der Rest der aktuellen Ligasaison.

In diesem Sinne… viel Erfolg beim Spiel!