Zeit für etwas Neues…

Geschrieben am: 10. Apr 2012 von Axel in Bälle, Equipment, Zubehör
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Es war an der Zeit, das eigene Equipment wieder ein wenig zu modernisieren, denn auch an den hochmodernen Bowlingbällen und dem Zubehör geht die Zeit nicht spurlos vorüber.

Mein bisher recht intensiv genutzter Raw Hammer Psycho zeigte nun mehr und mehr Anzeichen einer mittleren Altersschwäche. Er war es, der gemeinsam mit meinem Hammer No Mercy Beat’n eine Runde im Backofen verbringen durfte, um sich das Öl aus den Poren schwitzen zu können. Er war es auch, der diese Behandlung recht gut überstanden hat und wieder recht brauchbare Ergebnisse auf der Bahn zeigte. Aber irgendwie hatte sich das Laufverhalten des Psycho schon verändert. Er ist seit seiner Backofensitzung nicht mehr so kontrolliert zu spielen. Ich habe das Gefühl, als reagiere er nun sehr sensibel auf Veränderungen der Ölverhältnisse. Mal reagiert er so gut wie gar nicht mehr und dann zieht es ihn viel zu stark nach links in Richtung Gutter. Das war früher ganz anders, weil viel gleichmäßiger und kontrollierbarer.

Daher hielt es für richtig, einen geeigneten Ersatz für diesen Ball zu suchen. Fabrikneue Bälle kaufe ich ja schon lange nicht mehr, da ich der Meinung bin, dass ich diese ach so hypermodernen Eigenschaften der Bälle spieltechnisch so oder so nicht für mich umsetzen kann und damit nur unnötig viel Geld für etwas ausgebe, was mir nicht weiter hilft. Ich beschränkte meine Suche daher auf die üblichen Shops im bekannten Online-Auktionshaus, wo sich immer wieder günstige Bälle finden lassen, die sehr wenig gespielt wurden und sich in einem sehr guten Zustand befinden. Einige Shops verkaufen die Bälle schon gefüllt und aufbereitet, womit dann auch das Füllen der Löcher im ProShop entfällt.
Wichtig bei der Beschaffung des Materials über die Auktionshäuser ist nur, dass man sich zuvor mit Vereinskollegen abspricht. Denn dann kommt es nicht dazu, dass man sich unbewusst gegenseitig die Preise um die Ohren bietet und einige Zeit später erschrocken feststellt, dass man es auf denselben Ball abgesehen hatte.

Wo war ich stehengeblieben?
Ach ja, der Ersatz für meinen Psycho. Es wurde ein Ebonite Signals der nun die Lücke in meiner Balltasche füllt. Die vergangenen Trainingstage und den letzten Ligaspieltag konnte ich den Ball schon einsetzen und bin von ihm begeistert. Der Ball ist sehr gut kontrollierbar und durch kleine Anpassungen bei der Abgabe könnte ich damit auch auf die 10 Spielen, was ich aber weiterhin mit meinem Spareball machen werde. Für abtrocknende Bahnen oder dünnes Öl ist der Signals das geeignete Spielgerät.
Den Psycho spielte ich beim letzten Training noch einmal und beim letzten Wurf verlor er sogar noch einen Fingereinsatz. Das war wohl das eindeutige Zeichen für den Übergang in den Ruhestand.

Neben einem neuen Ball war auch die Anschaffung eines neuen Ballrollers notwendig. Bislang nutzte ich zwei 2Ball-Roller, wobei der ältere am Tragegriff stark eingerissen ist und man diese Stelle nicht reparieren kann. Hier blieb mir also auch nur der Austausch. Ich wollte aber vermeiden, wieder mit zwei Ballrollern durch die Center zu rennen, sodass ich mich nach einem 4Ball-Roller umgesehen habe. Bei einem kleinen Online-Shop fand ich den „Competitor Four-Ball Roller“ von Brunswick, der genügend Platz für Bälle, Schuhe und Zubehör bietet. Das Problem ist allerdings, dass ich von nun an alle Bälle auf einmal tragen darf, was schon recht schwer werden kann. Zum Glück kann man den oberen Teil abnehmen und als Tasche über die Schulter hängen. Das macht den Transport dann doch etwas einfacher.
Ansonsten bin ich nun froh, dass die Tasche – im Gegensatz zu dem alten Ballroller – ordentlich stehen bleibt und nicht beim kleinsten Luftzug umkippt. Das war eines der Hauptprobleme des alten Ballrollers.

 

9. Ligaspieltag – Finale – RedBowling, Soest

Geschrieben am: 27. Mrz 2012 von Axel in Liga
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Wieder einmal ist ein Jahr vorüber und die Saison 2011/2012 beendet.

Der neunte und letzte Spieltag war für mich und meine Mannschaft ein Heimspiel. Bei bestem Frühlingswetter spielten wir das Finale im RedBowling in Soest.

Hochmotiviert und mit einem guten Gefühl erreichte ich pünktlich das Center. Eines war klar. So unterirdisch wie beim letzten Heimspiel wollte ich nicht wieder von der Bahn gehen. Beim letzten Start im RedBowling fing noch alles gut an und das erste Spiel konnte ich mit 214 beenden. Danach gab es einen freien Fall, der im letzten Spiel bei Sage und Schreibe 117 endete. Genau das sollte beim letzten Spieltag nicht noch einmal geschehen.

Die Tabelle unserer Liga ließ für unseren Verein  eigentlich keine großen Überraschungen mehr zu. Den Kollegen der RedBowl4 konnte man den ersten Platz im Grunde nicht mehr nehmen, wenn nicht etwas völlig Unvorhergesehenes geschehen würde. Sie gingen mit vier Punkten Vorsprung in den Spieltag und hatten in der Vergangenheit eigentlich immer mindestens sechs Punkte, meistens aber acht Punkte geholt.
Unsere Mannschaft RedBowl5 hatte ihren finalen Rang auch schon eingenommen. Wir standen auf Platz vier und sollten auch dort bleiben, denn der Abstand zu Platz drei war mit 18 Punkten viel zu groß, als dass man hier etwas hätte verändern können. Nichtsdestotrotz wollten wir alle auch zum Ende hin noch eine gute Figur abgeben und wollte unser Bestes geben.

Das erste Spiel gegen Vest Recklinghausen begann für mich gleich mehr als zufriedenstellend. Ich kam mit der Bahn bestens zurecht. Ein kleiner Räumfehler im achten Frame stand einem Clean Game im Wege, aber am Ende standen dennoch 192 Pins auf dem Scoreboard, worüber ich nicht wirklich unglücklich war. Leider fehlten uns am Ende 58 Pins und so mussten wir die ersten zwei Punkte leider abgeben.

Der nächste Gegner hieß Power Gelsenkirchen und hier taten wir uns leider wieder etwas schwer. Am Ende genügte der Vorsprung von 53 Pins aber für einen Sieg und die ersten Punkte des Spieltages. Ich konnte mein eigenes Ergebnis weiter verbessern und bin mit 222 Pins von der Bahn gegangen. Es lief bei mir absolut rund. Räumfehler blieben die absolute Ausnahme, allerdings ärgerten mich die vielen 9er Anwürfe, bei denen gerne auch alle hätten fallen können.

Vor der Mittagspause ging es dann gegen unseren Lieblingsgegner, die RedBowl4. Natürlich würden wir ihnen die zwei Punkte gönnen, die sie ja für den Gesamtsieg benötigen, aber einfach so kampflos wollten wir uns dann doch nicht geschlagen geben. Ich sag es mal so… wir haben ihnen die zwei Punkte gern überlassen, denn trotz vielfältiger Bemühungen reichte es am Ende nicht. Die Jungs standen nicht umsonst an der Spitze der Tabelle. Ich merkte auch, dass die Bedingungen auf der Bahn nachließen und so mancher Ball traf zu dick und ließ einige Male recht unbrauchbare Pinkonstellationen stehen. So blieb es bei mir bei einem Endstand von 184 Pins und einem Gesamtpunktestand von 598 Pins für die ersten drei Spiele.

Es folgte dann die Mittagspause und das obligatorische Ölen der Bahnen. Und plötzlich war alles anders.

Ich startete das Spiel nach der Pause mit nicht weniger als vier offenen Frames mit jeweils 9 Punkten. Der Ball kam einfach nicht mehr ordentlich zurück. Die gewohnte Ballreaktion aus dem ersten Spiel war nicht zu erkennen und so tat ich mich doch etwas schwer, eine neue Linie zu finden. Ganz langsam fand ich wieder zurück und konnte mit den ersten Spares ein paar Punkte gut machen. Leider wurden es am Ende nicht mehr als 162 Pins und auch dieses Spiel gegen die Youngster von ABC Dortmund2 ging mit nur 48 Pins Differenz verloren. Die ersten vier Frames meines Spiels hätten hier einen Großteil des Rückstands wettmachen können. Aber hätte, wäre, wenn… Es war nicht mehr zu holen und somit waren die Punkte verloren.

Zum Ende hin gab es für uns das übliche Freispiel. Das letzte Spiel der Saison ohne Gegner. Nur gegen uns selbst und unser Ego. Und es traf wieder genau das zu, was wir schon einige Male bewiesen haben.  Ohne Gegner sind wir unbesiegbar. Und so spielten wir im Freispiel mal wieder das beste Mannschaftsergebnis des Tages. Auch ich spreche mich von diesem Irrsinn nicht frei, denn zum Ende hin standen 223 Pins auf dem Wertungsblatt. Dafür ernteten wir natürlich wieder mitleidige Blicke seitens der Mannschaftskameraden, denn mit dem Ergebnis hätten wir zwei weitere Spiele gewinnen können.
Aber da bin ich wieder beim hätte, wäre, wenn.

Die Saison ist vorbei und ich gratuliere unserer Schwestermannschaft RedBowl4 ganz herzlich zum Aufstieg in die Landesliga. Auch den Jungs von ABC Dortmund2 gratuliere ich zum zweiten Platz. Ihr habt eine tolle Saison gespielt und wart ein verdammt starker Gegner.

Würde mich sehr freuen, wenn ich die Damen und Herren dieser Ligasaison auf den Bahnen dieser Welt einmal wiedersehen würde.

Training – 13.03.2012

Geschrieben am: 14. Mrz 2012 von Axel in Training
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Die Vorbereitungen laufen, denn der finale Ligaspieltag steht bevor. Am 25. März spielen wir den letzten der neun Spieltage auf meiner Hausbahn im Red Bowling in Soest.

Vor dem Spieltag sollte natürlich noch ausgiebig trainiert werden und so traf ich mich mit den Kameraden der vierten Mannschaft im Center in Soest, um uns auf das Finale vorzubereiten. Meine Mannschaft spielt für den Ausgang der Liga keine Rolle mehr – wir stehen auf Platz vier und werden dort auch bleiben – aber die Vierte wird und soll aufsteigen und das soll mit zusätzlichen Punkten natürlich untermauert werden. Wir versuchen den Gegnern entsprechend einige Punkte abzunehmen, damit der Aufstieg auch ganz sicher gelingt.

Wir spielten zu sechst auf zwei hervorragend präparierten Wechselbahnen. Ich kam mit den ersten Würfen mit den Gegebenheiten direkt zurecht, so dass ich das Aufwärmspiel mit 202 Pins beenden konnte.

Ich spielte den ganzen Abend mit dem Roto Grip Mutant Cell, den ich seit den letzten Anpassungen durch Michael Krämer sehr gerne aus der Tasche hole. Anfangs passte er mir nicht sehr gut und auch bedingt durch eine damals noch etwas schlechtere Abgabe rollte das Ball früher vielfach über das Daumenloch. Nach Füllen und erneutem Bohren des Daumenlochs komme ich nun sehr viel besser mit dem Ball klar, so dass er nun sehr häufig zum Einsatz kommt und die Laufringe auch dort zu sehen sind, wo sie hingehören.

Wie spielten insgesamt sechs Spiele und wenn es nach mir ginge, dann hätten wir gleich nach dem Training den Spieltag abhalten können. Es hätte nur einmal frisch geölt werden müssen.
6 Spiele, Top 233, Flop 189, Schnitt 208,5

Am Ende hatte ich etwas Probleme mit dem Ball in die Gasse zu kommen, da die Bahn schon abgespielt war und der Mutant Cell vielfach zu stark reagierte und daher zu dick ins Pindeck lief. Meinen Hammer Psycho habe ich für einige Würfe aus der Tasche geholt, aber mit ihm kam ich nicht so wirklich zurecht. Stellenweise agierte er aggressiver als der Mutant Cell, was ihn für den Abend unbrauchbar machte. Nach den letzten Behandlungen im Ofen scheint sich sein Laufverhalten auch etwas verändert zu haben. Aber gut, der Ersatz, ein Ebonite Signals, liegt schon im ProShop und wird in den nächsten Tagen gebohrt werden. Bin schon sehr gespannt, wie der neue Ball auf der Bahn ist.

Schlussendlich war es ein toller Trainingstag mit meinem bislang höchsten Trainingsschnitt und einem sehr guten Gefühl für das kommende Finale.

Eigentlich schade, dass bis September wieder Schluss ist. Wegen mir könnte es noch lange so weiter gehen!

 

8. Ligaspieltag – Bowltreff, Dortmund

Geschrieben am: 27. Feb 2012 von Axel in Liga
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Die Saison neigt dem Ende entgegen und von den insgesamt neun Spieltagen haben wir nun acht hinter uns gebracht.

Zwei der fünf aktiven Mannschaften unseres Vereins ist der Aufstieg nicht mehr zu nehmen. Die RedBowl4 steigt von der Bezirksliga in die Landesliga auf und die RedBowl1 wird den Wechsel von der Verbandsliga in die Oberliga realisieren.  Ein tolles Ergebnis und eine hervorragende Leistung!
Die RedBowl2 und RedBowl5 haben es leider nicht auf einen der Aufstiegsplätze geschafft und werden auch im kommenden Jahr in der Bezirksliga spielen. Die Damenmannschaft wird ebenso ihre Klasse halten und weiterhin in der Verbandsliga unterwegs sein.
Alles in Allem also bisher eine gute Saison für unsere Mannschaften.

Ich für meinen Teil habe vor allem eines gewonnen: Erfahrung.
Mein Problem war bislang ja immer der tiefe Fall an den Ligaspieltagen, während ich im Training relativ konstant gute Ergebnisse spiele. Es waren vielfach immer mehr oder weniger als 30 Pins im Tagesschnitt, die mir in der Liga fehlten. Ich hatte immer das Problem, dass meine Konzentration unter der Wartezeit zwischen den Würfen litt. Ich ließ mich zu schnell durch die Geschehnisse auf den eigenen, aber auch auf den Nachbarbahnen, aus der Konzentration bringen. Der nächste Wurf gelang traf dann meist nicht das gewünschte Ziel und es blieben gerne auch recht wilde Pin-Konstellationen stehen, die dann nicht immer sauber geräumt werden konnten.
Ich habe mir daraufhin für das Training vorgenommen, mehr Ruhe und Zeit in ein Spiel zu investieren und mich vor jedem Wurf neu zu konzentrieren. Früher war ich viel zu hektisch und viel zu schnell. Kaum war der Ball zurück im Ballrücklauf lief er auch schon wieder die Bahn hinunter. Aber der Mensch lernt ja aus seinen Fehlern – oder er versucht zumindest daraus zu lernen – und so komme ich bei den Ligaspieltagen weitaus besser mit dem gesamten Spielablauf zurecht.


Der vorletzte Spieltag fand am gestrigen Tag in Dortmunder „Bowl Treff“ statt. In diesem Center habe ich schon einige Male gespielt und auch schon ein paar Turniereinsätze absolviert. Daher waren mir die Gegebenheiten nicht unbekannt und ich konnte mich entsprechend darauf einstellen, auch wenn ich in der Vergangenheit schon so meine Schwierigkeiten mit der Beschaffenheit der Bahn hatte. Denn die Ballreaktionen sind in Dortmund weitaus geringer, als ich das von den anderen Centern oder auch von meiner Hausbahn gewohnt bin. Im BowlTreff muss ich direkter und etwas langsamer Spielen, damit der Ball die Gasse ordentlich trifft. Dafür ist dort der Pinfall besser und vielfach konnte man auch beobachten, dass die Pins einen nicht ganz so sauberen Treffer verziehen und noch mehr als gedacht fiel.

Ich war und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, denn bislang habe ich keinen Spieltag mit so konstanten Ergebnissen über die Runden bringen können. Zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Spiel lagen gerade einmal 23 Pins (181 zu 204) und am Ende hatte ich 963 Pins auf fünf Spiele, was einen Tagesschnitt von 192,60 macht.
Aber… Jede Medaille hat ja bekanntlich zwei Seiten. Unsere Mannschaft spielte den bislang höchsten Mannschaftsschnitt von 182,32 Pins, konnte aber dennoch nur vier von zehn Punkten holen, wobei ja auch ein Freispiel enthalten ist. Mit diesen Ergebnissen hätten wir in der Vergangenheit etliche Spiele gegen alle anderen Gegner gewonnen, aber auch die anderen Mannschaften hatten in Dortmund einen guten Tag und so blieb es leider bei diesem eher durchwachsenen Punktestand.

Nichts desto trotz bin ich mit meiner und der Leistung unserer Mannschaft mehr als zufrieden. Unser Chef Ingbert hat mit einem Schnitt von 205,75 sein bestes Saisonergebnis gespielt und wie schon erwähnt, spielten wir unseren besten Mannschaftsschnitt. Also nichts, worüber wir in uns irgendeiner Weise ärgern könnten. Da wir in der Tabelle so oder so keine großen Sprünge mehr machen können, sind die bescheidenen vier Punkte auch zu vernachlässigen. Wir sind mit unserer Leistung zufrieden und das ist es, was zählt.

Die Kameraden von RedBowl4 konnten mit dem in Dortmund erreichten Maximum von zehn Punkten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze weiter ausbauen und liegen nun vier Punkte vor dem Tabellen Zweiten „ABC Dortmund2“ und acht Punkte vor dem Dritten „Vest Recklinghausen5“.
Entschieden ist an der Spitze noch nichts, da aber der neunte und letzte Spieltag im heimischen Center in Soest stattfindet, machen wir uns nicht allzu große Sorgen um den Aufstieg unserer Vierten.

In vier Wochen ist es soweit, dann wissen wir mehr.

 

7. Ligaspieltag – Bowlers, Herten

Geschrieben am: 9. Feb 2012 von Axel in Liga
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Das Bowers in Herten.
Wenn man mal so herumfragt, dann hört man immer nur Gutes über das Center. Und ich kann mich dem aber nur anschließen. Denn wo gibt es schon gummierte Ballracks und das gleich mit zwei Etagen? Aber das ist natürlich nicht der einzige Grund, warum man sich in Herten wohl fühlt. Wer es noch nicht kennt, fährt am besten selbst mal hin.

Aufgrund der momentanen Temperaturen von -15°C und darunter sind wir etwas früher gefahren, um auf jeden Fall pünktlich in Herten anzukommen. Da die Autobahnen frei und trocken waren, kamen wir natürlich auch recht früh an. Es blieb also noch genug Zeit für einen Kaffee, Cappuccino oder Kakao, um den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen.

Da auch die NRW-Liga einen Spieltag im Bowlers absolvierte und man verhindern wollte, dass es in der Mittagspause zu Engpässen und Staus in der Küche kommt, haben wir die Mittagspause um ein Spiel vorgezogen. An diesem Tag also zunächst zwei Spiele, dann die Pause und danach die restlichen drei Spiele. Öfter mal was neues.

Ich war nicht so wirklich zufrieden, blieb es für mich bei einem Gesamtschnitt von nur 167,40 Pins. Bei meinem letzten Besuch zur Bezirksmeisterschaft lief es noch weitaus besser und ich konnte dabei mit einem Schnitt von knapp 185 auf 8 Spiele nach Hause fahren. Aber gut… Meine Spiele werden schon konstanter und die Ergebnisse streuen nicht mehr so wie früher, dennoch fehlt  es dabei noch an anderen Ecken und Kanten. Wie ich hörte bin ich damit aber nicht wirklich allein. Training top – Liga flop. That’s life. ;-)

Tragisch war mal wieder das Spiel gegen ABC Dortmund2. Beim letzten Spieltag haben wir das Spiel mit Sage und Schreibe drei (3) Pins verloren. Und in Herten lief es ähnlich, wobei uns der Bowlinggott – so es diesen gibt – nicht zur Hilfe eilte. Denn wir haben erneut einstellig mit nur sechs (6) Pins verloren. Wenn man sich das vor Augen führt, dass man zu fünft spielt und nur ein einzelner Wurf eines einzelnen Spielers ausgereicht hätte, um diese Differenz aufzufangen. Das sind verdammt ärgerliche Punkte, die man hier auf der Strecke lässt. Und dabei hat es Dortmund noch hinbekommen, die ersten drei Spiele des Spieltags jeweils einstellig (6,4,6) zu gewinnen. Dazu gehört schon eine ganze Portion Glück und davon hatten wir wohl alle zu wenig.

Nun richte ich meine Augen auf den nächsten Spieltag und bis dahin gehe ich noch eine Runde trainieren, denn das Heimspiel des ABC Dortmund2 werden wir für uns entscheiden. Dann gewinnen wir. Und das nicht nur einstellig. Ganz sicher. Versprochen! ;-)