Ein kleiner Blick zurück

Geschrieben am: 1. Dez 2011 von Axel in Allgemein
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Kaum ein anderer Sport eignet sich so gut, um damit Zahlenspiele zu betreiben, wie der Bowlingsport. Schließlich dreht sich ja alles um Zahlen und Spielergebnisse, Durchschnittswerte und und und.

Ich für meinen Teil führe natürlich auch mein eigenes kleines Buch und halte dort Trainings- und Turnier-/Ligaergebnisse fest. Zusätzlich hilft mir im Internet noch die Webseite www.bowlspot.com, auf der man die eigenen Ergebnisse auf Wunsch auch sehr detailliert eingeben kann. Am Ende erhält man sehr umfangreiche Auswertungen zu allem, was sich in dem Zusammenhang irgendwie mit Zahlen ermitteln lässt.

Und zum Ende eines Jahres schaut man ja schon gerne einmal zurück und prüft, wie man sich im Laufe des Jahres entwickelt hat. Dabei denkt man natürlich auch gerne an die Anfangszeit zurück. Damals, als man vom Bowling nur wusste, dass im Gegensatz zum Kegeln die Kugeln (ich schreibe bewusst „Kugeln“) größer und gelocht sind und am Ende der Bahn 10 Kegel (ich schreibe bewusst „Kegel“) stehen. Von reaktiven Bällen, Ölbildern und Carrydown habe ich damals noch nie etwas gehört.

Ein kurzer Blick zurück:
Im Jahr 2008 habe ich im Freundeskreis angefangen Bowling zu spielen. Anfangs ein- bis zweimal im Monat und dann jeweils drei Spiele. Also alles in einem recht übersichtlichen Rahmen. Aus dem Spielen wurde mit der Zeit ein Trainieren. Der Ehrgeiz wuchs und natürlich auch der Wunsch stetig besser zu werden und sich mit anderen zu messen. Heute trainiere ich mindestens einmal pro Woche und absolviere dabei meist 8 – 10 Spiele.
In der Anfangszeit habe nur das jeweilige Endergebnis festgehalten und in einer Tabelle ausgewertet, während ich heute die einzelnen Frames betrachte. Wenn man es ganz genau nehmen möchte, so kann man auch berücksichtigen, welche Pins geräumt wurden bzw. welche nach dem ersten Wurf stehen blieben. Übertreiben möchte ich es aber nicht, daher belasse ich es bei den Frames.

Ein wenig Statistik, weil ich sie ja so gern hab. ;-)

*) von Januar bis November

Ja, das waren noch Zeiten, als man glücklich war mit 120 Pins von der Bahn zu gehen. Wo jeder einzelne Strike wie heute ein Clean-Game gefeiert wurde. Von Technik oder gar einer Ballrotation keine Spur. Hausbälle waren es. Und die wurden mehr oder weniger elegant die Bahn entlang geworfen.
Und mit 157 Punkten konnte man bei einem Turnier schon einmal einen Sonderpreis für das beste Spiel erhalten.

Der Schnitt steigt von Jahr zu Jahr, wenngleich die Steigerung natürlich abnimmt. Die Fortschritte sind weiterhin vorhanden, aber sie werden natürlich kleiner. Also alles im grünen Bereich.

Aber auch im laufenden Jahr konnte ich mich steigern. Im Januar setzte ich mir eine eigenes Mindestsoll pro Spiel, das bei 150 Pins lag.  Weniger sollten es nicht mehr werden.  Dabei setzte ich mir im Spiel immer eine 100 Punkte-Marke, die spätestens im siebten Frame erreicht sein musste. Daran habe ich mich orientiert, das Soll entsprechend zu erfüllen.
Heute versuche ich nach Möglichkeit das siebte Frame mit 130 Punkte hinter mir zu lassen, damit ich am Ende möglichst über die magische 200 Punktegrenze komme.

Laufender Schnitt 2011

Hatte ich früher immer wieder große Ausreißer in meinen Spielen (233, 145, 215 o. ä.) so spiele ich heute weitaus konstanter. Sicher ist hin und wieder mal ein Spiel dabei, das irgendwie aus dem Rahmen fällt, dies kommt aber nicht mehr so regelmäßig vor, wie noch Anfang des Jahres.

Also alles in Allem eine gute Entwicklung in der vergangenen 11 Monaten. Bin da schon gespannt, was 2012 so alles bieten wird.